Home Theater

Der ein oder andere wird es kennen: Man versucht sich nett mit mir zu unterhalten, aber schwups-di-wups habe ich das Thema auf Heimkino im Allgemeinen und mein Mediacenter im speziellen gelenkt. Damit euch das nicht unvorbereitet trifft hier ein bisschen Hintergrunddaten zu meiner Installation. Ich versuche natürlich das Ganze bei Änderungen immer auf einem aktuellen Stand zu halten.

Wohnzimmer

Das Wohnzimmer ist logischerweise (und mangels Haus in dem ich einen dedizierten Raum für’s Kino abstellen kann ;) ) das Zentrum des medialen Vergnügens.

Mediacenter

Das Mediacenter ist ein PC der per VGA Kabel an den Fernseher angeschlossen ist. Ziel bei der Auswahl der Komponenten war, HD Videos von Festplatte oder per Streaming abspielen zu können, akzeptables Aussehen (d.h. dass es nicht wie ein Computer aussehen sollte) sowie möglichst geringe Lautstärke durch Lüfter und ähnliches. Hier die Komponenten, die ich verwendet habe:

Gehäuse: Silverstone GD01 MX
Ein sehr geräumiges und sehr solides Gehäuse, welches auch vom Aussehen nicht schlecht ist. Aus heutiger Sicht hätte ich wohl etwas weniger hohes ausgewählt, sonst bin ich aber immernoch sehr zufrieden mit dem Gehäuse.
Ein großes Plus ist die mitgelieferte Fernbedienung, mit der man den HTPC auch einschalten kann (der Empfänger wird zwischen Netzteil und Mainboard gehängt), das Display verwende ich allerdings selten bis nie.

Mainboard: Asus M3A-H / HDMI

Dieses Mainboard hatte ich wegen der internen Grafikkarte mit HDMI Ausgang sowie dem Chipsatz ausgewählt, der damals wohl einer der besten für HTPC’s war. Anfangs hatte ich sehr viele Probleme bis ich kompatiblen RAM gefunden hatte, dies ist durch Firmware Updates aber inzwischen besser geworden.

Eine bessere Wahl wäre wohl das Pendant von Gigabyte gewesen.

CPU: AMD Athlon X2 4850e

Ein ausreichend schneller Prozessor mit geringer Leistungsaufnahme, ideal um die Stromkosten etwas niedrig zu halten und auch die Lüftung hält sich in Grenzen. Hierdurch kann das ganze System recht leise gehalten werden.

CPU Kühler: Silverstone NT01 Evolution

Zuerst hatte ich im HTPC wie in meinem Desktop Rechner einen Scythe Kama Cross Kühler eingebaut. Dieser war aber leider etwas zu riesig, er stieß mit dem oberen Lüfter fast an den Gehäusedeckel. Hierdurch erzeugte er eine beträchtliche Lautstärke.

Inzwischen habe ich den Kama Cross durch einen Silverstone NT01 Evolution ersetzt, dieser kühlt die CPU passiv (entlastet durch die leisen Gehäuselüfter) auf akzeptable Temperaturen herunter und ist natürlich komplett lautlos. Anfangs hatte ich mir etwas Sorgen wegen der Temperatur gemacht, inzwischen bin ich aber recht zuversichtlich, dass das Ganze so sehr gut funktioniert.

RAM: 4 Gigabyte DDR2 RAM

Wie beim Prozessor schon geschrieben: Ich habe mehrere verschiedene Bausteine ausprobieren müssen bis ich welche gefunden hatte die den Rechner nicht zum Absturz brachten. Dies lag aber meiner Meinung nach am Mainboard, nicht am RAM.

Festplatte: Intel Postville X-25 M 80GB SSD

Intel SSD

Bei der Umstellung auf den passiven CPU Lüfter habe ich auch die Gehäuselüfter und die Festplatte ausgetauscht. Für die alte Samsung Platte wanderte eine kleine aber feine SSD in den Rechner. Diese hat neben der atemberaubenden Lesegeschwindigkeit noch den Vorteil, dass sie nicht hörbar ist und auch nicht wirklich viel Wärme abgibt. Die geringe Größe macht nichts aus, da die ganzen großen Dateien auf dem Server liegen und per Gigabit Ethernet gestreamt werden.

Gehäuse Lüfter: Noctua NF-R8

Um dem passiven Gehäuselüfter das Leben leichter zu machen habe ich die mitgelieferten Gehäuselüfter durch zwei entkoppelte Noctua NF-R8 Lüfter ersetzt. Die Entkopplungspins werden direkt mitgeliefert, außerdem noch dabei sind zwei verschiedene Adapterkabel über welche man die Drehgeschwindigkeit der Lüfter einstellen kann. Ich habe meine beiden auf mittlerer Geschwindigkeit laufen, so kommt noch genug Kühlung an ohne dass man wirklich viel von den Lüftern hören würde. Von diesen beiden bin ich sehr begeistert, dafür hätte nicht mal der sehr günstige Preis sein müssen.